DonauTÄLER - Klostergarten

normal 98,5km

Im ersten Moment scheint es dem Radfahrer schwerzufallen, der Donau den Rücken zu kehren. Man hat die Ruhe an ihrem großzügigem, majestätisch Ufer genossen, war umgeben von Stille und Einsamkeit, tief entspannt bis in den letzten Muskel, trotz des rhythmischen Tretens. Aber dann entdeckt man hier entlang des (Rad-)Weges zwischen Elchingen und Ziemetshausen die vielen besinnlichen, ausblicksreichen Orte, wo man das Auge schweifen lassen kann über eine erhabene Natur, die einem friedlich zu Füßen liegt. Eine liebliche Landschaft, die nicht nach Aufmerksamkeit schreit, sondern einen vorsichtigen Lockruf  aussendet und jenen, die ihm folgen, entspannte, Momente schenkt. Die Region ist geprägt von kostbaren Klöstern, deren Eleganz auf den angrenzenden Naturraum abfärbt. Man findet Orte der Einkehr wie die Wallfahrtskirche Maria Versperbild oder die Klöster in Roggenburg und Oberelchingen, deren Gärten Anmut verströmen und zur Andacht animieren. So hat sich letztlich Stille über alles gelegt. Sie ist wie ein Schutzmantel, der die Bäume und Wälder, Täler und Felder behutsam umgibt, um ihre Einmaligkeit zu bewahren.

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