Ort / Ichenhausen

Ehemalige Synagoge Ichenhausen

  • Religiöse Einrichtungen
  • Museen/Sammlungen

Beschreibung

Die erste urkundliche Erwähnung von Juden in Ichenhausen datiert aus dem Jahr 1541. Seit Ende des 16. Jahrhunderts existierte wohl eine jüdische Gemeinde. Die ehemalige Synagoge Ichenhausen, 1781 im klassizistischen Stil errichtet, erhielt ihr jetziges Aussehen durch eine umfangreiche Sanierung und Restaurierung von 1985 bis 1987.

1938 wurde die Synagoge von Nationalsozialisten geschändet und demoliert. Heute dient sie als "Haus der Begegnung". Integriert ist die Dauerausstellung "Juden auf dem Lande - Beispiel Ichenhausen". Darin wird die Geschichte der ehemals größten jüdischen Landgemeinde in Bayern von den Anfängen bis zu ihrer Vernichtung durch das NS-Regime nachgezeichnet.

Im Keller der ehemaligen Synagoge ist ein Ritualbad (Mikwe) zu besichtigen. Am südlichen Stadtrand Ichenhausens befindet sich der jüdische Friedhof mit etwa 900 noch erhaltenen Grabsteinen und einem Tahara-Haus.

Kontakt

Ehemalige Synagoge Ichenhausen
Vordere Ostergasse 22
89335 Ichenhausen
+49 8223 400552
mueller@vg-ichenhausen.de
www.ichenhausen.de/index.php?id=75,21&id=75,21

Datenschutz

Wir freuen uns, Sie auf unserer Seite begrüßen zu dürfen. Hier vorab noch einige Informationen zum Datenschutz:
Formulare
Informationen, die Sie über Formulare dieser Seite absenden, werden von uns gespeichert. Spezifische Informationen über die Datennutzung finden Sie beim jeweiligen Formular.
Cookies
Diese Webseite verwendet Cookies und andere ähnliche Technologien zur statistischen Auswertung der Seitennutzung und der Bereitstellung bestimmter Funktionen.